ADAC: kfzteile24 APR Motorsport unglücklich in „Grüner Hölle“

ADAC: kfzteile24 APR Motorsport unglücklich in „Grüner Hölle“

ifsadmin | 31. Aug. 2014

Nürburgring, 31. August: Kein Glück in der „Grünen Hölle“: Das kfzteile24 APR Motorsport-Team hat bei den ADAC GT Masters-Rennen auf dem Nürburgring leider keine Punkte eingefahren. Auf dem legendären Eifelkurs fehlte dem Österreicher  Daniel Dobitsch und seinem Teamkollegen Florian Stoll im Audi R8 LMS ultra am Wochenende in den entscheidenden Situationen leider das nötige Quäntchen Glück.

Nach dem Wochenende äußerte sich kfzteile24 APR Motorsport-Teamchef Harald Böttner: „Wir sind zurzeit nicht gerade vom Glück verfolgt. Am Samstag wurden wir unverschuldet gedreht, danach war das Rennen gelaufen. Sonntag hat uns der zusätzliche Boxenstopp dann um alle Chancen gebracht. Wir schauen positiv nach vorne und wollen bei den beiden ausstehenden Veranstaltungen möglichst wieder in die Punkte fahren.“

Mit 20 Punkten liegen Dobitsch und Stoll in der GT Masters-Fahrerwertung weiter in der Mitte des internationalen Spitzenfeldes. Im Teamranking hat das kfzteile24 APR Motorsport-Team bis dato 28 Zähler gesammelt.

Bei der neunten Auflage in der Eifel startete das ADAC GT Masters erstmals auf der 3629 Meter langen Sprint-Strecke des Nürburgrings mit der Formel-1-Variante der NGK-Schikane.

Das erste Zeittraining am Freitagnachmittag wurde zu einer wahren Regenlotterie. Stoll erreichte zunächst Startplatz 16 im 26-köpfigen Starterfeld. Anschließend belegte Dobitsch im zweiten Abschnitt auf nasser Strecke den 13. Platz und sorgte damit für eine etwas günstigere Ausgangsposition.

Bei trockenen Bedingungen verlief das Samstagsrennen dann alles andere als optimal für das kfzteile24 APR Motorsport-Team. Gleich am Start kam es zu Rangeleien und einer Kollision in der Mitte des Feldes. Glücklicherweise blieb der Audi mit der Startnummer 100 zunächst verschont. Bereits nach einer Runde musste das Safety Car ausrücken. Beim Restart nach fünf Runden hatte Stoll dann weniger Glück. Beim Einlenken in eine Kurve wurde der 33-Jährige unverschuldet gedreht und fiel daraufhin bis ans Ende des Feldes zurück. Ohne jegliche Chance auf Punkte setzte man das Rennen fort und kam am Ende nach 38 Runden als 21. ins Ziel.

Im Wertungslauf am Sonntagmittag startete Dobitsch bei einsetzendem Regen aus der siebten Reihe. Nach einem ausgezeichneten Auftakt ging der Österreicher als Siebter aussichtsreich in die zweite Runde und zeigte auch danach auf abtrocknender Strecke eine starke Leistung. Fünf Minuten vor Öffnung des Boxenstopp-Fensters kam Dobitsch zum unplanmäßigen Reifenwechsel an die Box. Ein Pokerspiel, das sich nicht auszahlen sollte: Nach dem Fahrerwechsel kam Stoll als 23. zurück auf die Strecke. Im Ziel reichte es abschließend nur zu einem 19. Platz und der Erkenntnis, dass am Sonntag wesentlich mehr drin gewesen wäre.

Die Saison in der „Liga der Supersportwagen“ neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Die beiden finalen Veranstaltungen werden auf dem Sachsenring (19.-21.09.) und auf dem Hockenheimring (03.-05.10.) ausgetragen. Der TV-Sender Kabel eins überträgt alle Läufe live und in voller Länge: jeweils Samstag und Sonntag ab 12:00 Uhr. 

 

 

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